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Ein voller Erfolg: 1.-Hilfe-Training im Gemeindehaus

10.05.2014

Am Samstag, den 10. Mai, fand im Gemeindehaus seit langer Zeit mal wieder ein Erste-Hilfe-Kurs des Deutschen Roten Kreuzes in Schlalach statt. Gekommen waren 16 Teilnehmer aus Schlalach, Deutsch Bork, Jeserig und sogar Wilhelmshorst, um ihr Wissen in Sachen stabile Seitenlage, Reanimation und Wundversorgung auf den neuesten Stand zu bringen.

Geschult wurden sie von Juliane Henze aus Grubow, die mit ihrer aufmerksamen, annehmenden und anregenden Art sofort alle Teilnehmer in ihren Bann zog. Nach einer kurzen Kennenlern-Runde führte sie zunächst mit der Frage an das Thema heran, welche Rolle Verstand und Bauchgefühl eigentlich bei der ersten Hilfe spielen - sowohl was die Motivation hierzu betrifft, als auch die Vorbehalte, die einen in manchen Situationen zögern lassen.

Frau Henze hatte eine Menge Anschauungs- und Unterrichtsmaterialien mitgebracht, die sie selbstverständlich und sehr eindrücklich in die Geschichten aus ihrem reichen Erfahrungsschatz als Ersthelferin einband. Nachdem sie daran erläutert hatte, warum eine Bewusstlosigkeit lebensbedrohlich sein kann, und unter ständiger Einbeziehung der Anwesenden ein Ablaufschema für die Erste Hilfe erarbeitet hatte, kam Bewegung in die Gruppe, als sich alle Teilnehmer gegenseitig in die stabile Seitenlage brachten. Die Technik, die hier zur Anwendung kommt, hat sich übrigens in den vergangenen Jahren immer wieder verändert und den neuesten Erkenntnissen der Medizin angepasst.

Anschließend kam "little Anne" zum Einsatz. Das ist der Name der Übungspuppe, an der die Herz-Lungen-Wiederbelebung erlernt werden soll. An ihr kann realistisch der Kopf überstreckt, bei der Beatmung die Nase zugehalten und der Brustkorb eingedrückt werden. An ihr wurde dann sogar der "automatisierte externe Defibrilator" ausprobiert, der heute an vielen öffentlichen Plätzen aushängt und bei Kreislaufversagen den Ersthelfer durch die Rettungsmaßnahmen führt und bei Bedarf sogar durch Stromstöße unterstützt.

Die gespannte Aufregung der Gruppe wandelte sich in Ausgelassenheit, als man sich gegenseitig (fiktive) kleinere Wunden unter Zuhilfenahme von allerlei Verbandsmaterialien keimarm abdeckte oder die Blutung stillend verband. Zum Abschluss zeigte Frau Henze noch das Abnehmen eines Motorradhelms und gab wichtige Hinweise zu den Themen Verbrennungen & Verbrühungen, Sonnenstich, Vergiftungen, Herzinfarkt, Schlaganfall und Schock.

Gegen 15 Uhr rauchten den Teilnehmern zwar die Köpfe, doch waren sich alle einig, dass man einen äußerst lehrreichen und gleichzeitig sehr unterhaltsamen Tag zusammen verbracht hatte.

Fotos von Julia Wasmuth

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